Unzulässige Versammlungen und unerlaubte Zusammenkünfte

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In den sozialen Netzwerken ist wiederum zu zahlreichen Protesten gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen aufgerufen worden. Vor diesem Hintergrund war die Polizei sowohl in der Landeshauptstadt Dresden sowie den beiden Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge präsent.

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In Pirna versammelten sich am Abend etwa 270 Personen im Stadtgebiet. Danach liefen sie in Kleinstgruppen durch die Innenstadt. Polizeibeamte sprachen sie auf die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung an. In diesem Zusammenhang stellten die Polizisten die Personalien von 23 Personen fest und leiteten gegen sie Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Notfall-Verordnung ein.

Weitere Protestaktionen gab es am Abend in Bad Schandau (ca. 210 Personen), Bannewitz (ca. 150 Personen), Dippoldiswalde (ca. 250 Personen), Geising (ca. 50 Personen), Glashütte (ca. 100 Personen), Heidenau (ca. 100 Personen), Freital (ca. 250 Personen), Kreischa (ca. 300 Personen), Neustadt in Sachsen (ca. 150 Personen), Schmiedeberg (ca. 100 Personen), Sebnitz (ca. 130 Personen) sowie in Wilsdruff (ca. 120 Personen).

Im Zusammenhang mit den Protestaktionen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sächsische Versammlungsgesetz eingeleitet.

Insgesamt 419 Polizeibeamte waren im Einsatz. Dabei wurde die Polizeidirektion Dresden von der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Quelle: Polizei Sachsen

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